Wie sagt meine Chefin doch immer so schön? "Irgendwas kann jeder. Aber keiner kann alles." Deshalb arbeitet sie am liebsten auf den Gebieten, von denen sie etwas versteht. Wundert es bei ihrem Werdegang, dass das vor allem der Bereich der Theologie, von Religion und Kirche ist? Da kann sie ihre Kunden und Kundinnen auch inhaltlich beraten, findet in so manchem Manuskript, das sie von Verlagen bekommt, noch sachliche Fehler (auch, wenn sie eigentlich nur setzen soll …)
Der Vorteil für ihre Kunden und Kundinnen: Sie bringt ganz viel Hintergrundwissen mit, spricht dieselbe Sprache, theologische Begriffe und kirchliche Berühmtheiten sind ihr nicht fremd. Das Wörtchen "Kyrie" zum Beispiel hält sie nicht für einen griechischen Wein … Man kommt schnell zueinander und ins Gespräch, muss sich nicht lange mit Erklärungen aufhalten. Schon beim ersten Beschnüffeln merkt man den "kirchlichen Stallgeruch". Hier können Sie mal schauen, für und mit wem sie schon alles gearbeitet hat.
Wenn es allerdings drauf ankommt, arbeitet sie sich auch in fremde Materien ein – flexibel und lernfähig ist sie schon.